Auf einmal hat es draußen 30° und mehr und die Sonne knallt nur so von oben herunter – besser geht´s doch gar nicht! Oder?
Für deinen Liebling birgt gerade die schönste und sonnigste Zeit des Jahres viele Tücken. Einige davon können sogar lebensgefährlich werden!

Alles, was du über einen Sommer mit Hund wissen musst, findest du hier!

Das Wichtigste zuerst:

Lasse deinen Hund NIEMALS allein im Auto!

Das wichtigste, wenn du im Sommer mit deinem Hund im Auto unterwegs bist: Lasse ihn NIEMALS allein zurück. Auch nicht für eine kurze Zeit! Geschlossene Autos können innerhalb weniger Minuten zu einer tödlichen Falle für deinen Vierbeiner werden. Geschlossene PKWs, heizen sich unglaublich schnell auf. Du kennst das sicher: Nach einem ausgiebigen Badetag musst du nach Hause fahren und dir graust es schon beim Zurücklaufen vor der Hitze und Schwüle im Auto, bei der man selbst fast keine Luft mehr bekommt. Trügerisch ist, dass das Auto gar nicht den ganzen Nachmittag braucht, um sich wie ein Backofen aufzuheizen. Schon nach etwa einer Stunde ist die Temperatur im Innenraum um etwa +25° der Außentemperatur gestiegen. Das wäre an einem warmen Sommertag bei einer Außentemperatur von 30° eine unerträgliche Hitze von etwa 58°.

Du kannst dir also vorstellen, wie es für einen Hund sein muss, der in einem Auto gefangen ist, das sich immer weiter aufheizt. Da hilft auch der kleine Spalt des offengelassenen Fensters nichts mehr.

Leider kommt es trotz der ständigen Hinweise noch zu oft vor, dass Hunde im Auto zurückgelassen werden.

So kannst du reagieren, wenn du einen Hund im Auto siehst:

Meide die Nachmittagshitze

Nachmittags, direkt nach der Arbeit eine große Runde Gassi gehen, damit Hund und Mensch nach dem langen Büro-Tag etwas Bewegung bekommen. Eine gute Idee, um den Kreislauf vom ganzen Stillsitzen wieder in Schwung zu bekommen. Im Sommer solltest du jedoch lange Spaziergänge vor allem am Nachmittag meiden. Denn dann erreicht der Tag seine Höchsttemperatur. So kann das Highlight des Tages – die große Runde ganz schnell für deinen Vierbeiner zu einem quälend langen und energieraubenden Ereignis werden.

Besser ist es, wenn du im Sommer direkt nach dem Sonnenaufgang, am frühen Vormittag oder am sehr späten Abend eine Runde drehst. Zu diesen Tageszeiten ist die Luft und der Boden noch nicht aufgeheizt oder bereits wieder etwas abgekühlt.

Schattige Plätze, statt heißem Asphalt

Dein Vierbeiner hat natürlich trotz der Temperaturen Bedürfnisse, die er zu erledigen hat. Wenn du in der direkten Sonne unterwegs bist, dann achte darauf, dass sich dein Liebling an schattigen Plätzen ausruhen kann.
Wenn möglich, dann wähle direkt einen Weg, der viel Schatten bietet, damit die Sonne nicht erbarmungslos auf dich und deinen Liebling herunterbrennt. Eine Strecke mit vielen Grasflächen schützt zudem die Pfoten deines Hundes vor dem heißen Boden, denn Asphalt kann sich sehr schnell enorm aufheizen.

Du kennst es selbst, wenn du im Sommerurlaub ohne Schuhe am Strand oder auf dem Campingplatz unterwegs bist und in riesige Sätze über den viel zu heißen Sand und den Asphalt hüpfst. So geht es deinem Vierbeiner im Sommer tagtäglich.

Meide daher Strecken, mit vielen Straßen und asphaltiertem Boden. Besser eignen sich Waldwege, Parks, die auch für Hunde zugänglich sind oder Wiesen und Felder.
Hat sich dein Vierbeiner dann doch einmal die Pfoten verbrannt, kannst du mit einem Wasserspray, dass du ganz einfach zu Hause in einer Sprühflasche vorbereiten kannst, erste Abhilfe leisten.

Sollte sich ein Weg mit festem Untergrund nicht vermeiden lassen, kannst du vorab deinen Handrücken 7 Sekunden auf den Boden legen und so prüfen, ob der Asphalt erträgliche Temperaturen hat.

Bürsten bringt Abkühlung

Eine Erleichterung ist das Bürsten, vor allem für Hunde mit dickem und vielem Fell. Auch wenn die gesamte Unterwolle bereits ausgekämmt wurde, kann durch das Bürsten frische und kühle Luft an die Haut gelangen und bietet deinem Vierbeiner, wenn auch nur kurz, eine Abkühlung.

Frisches Wasser, um Dehydration zu vermeiden

Achte darauf, dass dein Vierbeiner genug Wasser zu sich nimmt. Zwar schwitzen Hunde nicht, dennoch können sie durchaus in der Hitze dehydrieren.
Du solltest immer frisches Wasser dabeihaben, dass du deinem Hund anbieten kannst. Aus Pfützen oder Seen sollte er lieber nicht trinken, da das Wasser verunreinigt sein kann. Daher sollte dein Vierbeiner lieber keine Abkühlung in stehenden Gewässern, Teichen oder Tümpeln suchen. Als Faustregel: Wenn du in dem Wasser nicht baden möchtest, dann möchte es dein Vierbeiner sicher auch nicht!

Baden in bewegtem, klarem Wasser ist dagegen natürlich kein Problem und bringt direkte Abkühlung und Badespaß.

Freizeit in der Sonne, so kannst du deinem Vierbeiner die Hitze erträglicher machen:

Natürlich möchte jeder seine Freizeit draußen gestalten, vor allem wenn es warm und sonnig ist. Das ist auch mit Hund kein Problem, solange du einige Dinge beachtest, die deinem Liebling die Hitze erträglicher machen.
Sorge immer dafür, dass ein Ort in der Nähe ist, an dem er sich abkühlen kann.
Über gemeinsames Baden im See oder ein entspanntes Picknick im Schatten am nächsten Fluss freut sich auch dein Vierbeiner.
Ist deine Fellnase allerdings ein Wassermuffel und würde von sich aus nicht mal die kleine Kralle ins Wasser strecken, kannst du deinem Hund ein nasses Handtuch anbieten, auf das er sich legen kann. Beachte bitte, dass er wirklich auf dem Handtuch liegt und nicht damit zugedeckt ist, da sich sonst unter dem feuchten Tuch ganz schnell ein Hitzestau bilden kann, der genau das Gegenteil einer Abkühlung zur Folge hat.

Eine kleine Kühlbox hat man eigentlich eh immer zum Picknicken dabei, oder? Kalte Getränke lassen sich im Sommer definitiv besser trinken als aufgeheizte Flaschen aus der Autotür. Bereite auch für deinen Liebling sein eigenes kleines „Picknick“ vor und pack gekühltes Obst oder Gemüse ein, das er als Snack genießen kann.

Wenn du alle oben genannten Punkte beachtest, dann steht dem perfekten Sommer, mit viel Sonne und Spaß nichts mehr im Weg! Genieße die Zeit und vergiss nicht, auch für dich den Sonnenschutz einzupacken!

Hier findest du alle Tipps und Tricks noch einmal auf einen Blick:

Jeder kennt sie, jeder fürchtet sie: Die Zeckenzeit!
Wenn es draußen wieder wärmer wird und der kalte Winter überstanden ist, fängt die nervige Zeit der Plagegeister an. Ständiges Absuchen und Abtasten nach einem Tag im Freien. Nicht nur sich selbst, auch die Kinder, den Hund und die Katze. Bis man das mal erledigt hat, ist schon einige Zeit ins Land gegangen.

Dennoch, egal wie nervig die Prozedur sein mag, sie kann dich und deine Liebsten vor schweren Krankheiten schützen.

Hier erfährst du, was du über das Leben mit Hund und Katze in der Zeckenzeit wissen musst:

Wann ist Zeckenzeit?

Zuerst einmal: wann ist überhaupt „Zeckenzeit“?
Die kleinen Krabbeltiere fühlen sich ab einer Temperatur von etwa 7° und alles darüber pudelwohl. Das bedeutet leider, dass die typische Zeit für Zecken einen Großteil des Jahres ausmacht. Sehr aktiv sind die Plagegeister vor allem zwischen März und Oktober, allerdings auch schon davor und noch danach solltest du weiterhin vorsichtig sein und gewisse Schutzmaßnahmen nicht gleich über Bord werfen.

Zecken sind Lauerjäger. Das bedeutet, sie suchen sich nicht aktiv ein Opfer aus, das als Wirt geeignet ist, sie warten auf die beste Gelegenheit, um sich einfach aufsammeln zu lassen. Ein richtiges Zeckenparadies sind hochgewachsene Gräser, feuchte, dicht zugewachsene Seeufer, Wälder und Wiesen. Kurzgesagt: Sie kommen überall vor, wo es grün und schön ist. Das mögen unsere Tiere natürlich am liebsten. Sie sind neben uns Menschen die perfekten Wirte für Zecken.

Die Parasiten lauern nicht vom Boden aus, bis sie einen geeigneten Wirt finden, sondern warten auf hohem Gras oder Sträuchern in etwa einem bis eineinhalb Metern ab, bis das nächste Opfer vorbeiläuft. Dann lassen sie sich einfach im Vorbeispazieren abstreifen und bleiben im Fell hängen.
Typische Stellen, an denen sich die kleinen Krabbeltiere gerne festbeißen sind, der Kopf, vor allem an den Ohren, den Augen und dem Kinn, dem Nacken und den Schultern. Allerdings krabbeln die Tierchen nicht immer erst bis zu den Schultern oder höher, sondern beißen sich häufig auch einfach genau da fest, wo sie gelandet sind.

Achte vor allem in Risikogebieten darauf, dass dein Vierbeiner nicht durch das Unterholz und hohe Gras tollt.

Zecken sind Krankheitsüberträger!

Wirklich wichtig zu wissen ist, dass Zecken eine große Gefahr für Mensch und Tier darstellen können. Sie sind ausgezeichnete Krankheitsüberträger und sind unter anderem Träger von Borreliose und des FSME-Virus. Beide Erreger können sowohl für Mensch als auch Vierbeiner sehr gefährlich werden.

Um eine festgebissene Zecke frühestmöglich zu entdecken oder sogar das Festbeißen zu verhindern, solltest du deinen Hund nach einem Spaziergang, aber auch deine Katze nach einem Freigang gründlich nach den Plagegeistern absuchen und/oder abbürsten.

Hat sich trotz allen Bemühungen dann doch mal ein unerwünschter Gast erfolgreich festgesetzt, solltest du schnell reagieren. Einige der übertragbaren Erreger gehen erst ein paar Stunden nach dem Anbeißen auf den Wirt über. Das heißt also, je schneller der Parasit entfernt wird, umso geringer ist das Risiko einer Übertragung.

Das richtige Entfernen der Zecke…

…spielt dabei eine wichtige Rolle.

Sollte dein Vierbeiner ein paar Tage oder Wochen nach einem Zeckenbiss Anzeichen einer Erkrankung zeigen, musst du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Das Risiko einer Infektion der Stechwunde oder das eindringen eines Erregers ist bei Zeckenbissen leider sehr hoch.

Zecken bei Katzen

Auch an Katzen gehen die Blutsauger nicht spurlos vorbei. Du solltest auch deinen Freigänger auf Zecken untersuchen und diese ebenso schnell wie gründlich entfernen. Obwohl sich Katzen genau wie Hunde als perfekte Wirte für Zecken eignen, infizieren sich unsere Schmusekater seltener mit den typischen, übertragbaren Krankheiten. Warum das so ist, kann bis heute nicht genau beantwortet werden. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Krabbeltiere bei der häufigen und gründlichen Fellpflege vertrieben werden oder wieder abfallen, bevor die Erreger in den Organismus gelangen können. Nicht selten beißen oder kratzen sich Katzen die nervigen Parasiten selbst wieder ab.

Trotzdem ist das Risiko einer Ansteckung enorm hoch und du solltest eine gute und durchgängige Vorsorge sowohl bei Hund und Katze unbedingt ernst nehmen.

Kokosöl als natürlicher Zeckenschutz

Kokosöl eignet sich perfekt als natürlicher Schutz gegen Zecken. Unser Bio-Kokosöl ist frei von giftigen Zusatzstoffen und lässt sich vielseitig anwenden.
Ist dein Liebling nicht allergisch auf Kokosöl, dann solltest du unbedingt Gebrauch davon machen. Es wirkt nicht nur gegen Zecken, auch andere Parasiten haben geringere Chancen sich deinen Liebling als Wirt zu halten. Das Öl kann bei der Anwendung auf Wunden und Kratzern zu einer schnelleren Heilung führen und bei trockener und schuppiger Haut die natürliche Elastizität wiederherstellen. Von glänzendem und wohlriechendem Fell ist gar nicht erst die Rede.
Probiere unser Bio-Kokosöl von Escapure und lasse deinen Vierbeiner davon profitieren!

Gegen Zecken und andere Parasiten hilft die, im Öl enthaltene Laurinsäure. Diese spezielle Fettsäurezusammensetzung greift den Chitinpanzer der Krabbeltiere an, wodurch die Blutsauger nicht überleben können.
Kokosöl hilft jedoch nicht nur bei bereits festgebissenen Zecken, es kann außerdem eine vorbeugende Wirkung haben.

Damit sich die kleinen Biester gar nicht erst festhalten und festbeißen können, ist es sinnvoll, dass du dein Tier mit einer kleinen Menge Öl an den typischen Stellen einreibst. Vor einem Spaziergang kannst du deinen Hund am Kopf, den Ohren und dem Bauch mit einer kleinen Kokosöl-Massage verwöhnen, die sich gleichzeitig als Parasitenschutz bezahlt macht.

Trotz des wohltuenden und wohlriechenden Öls auf der Haut solltest du deinen Vierbeiner nach einer Runde im Wald, auf der Wiese oder im Park unbedingt abtasten und nach hartnäckigen Zecken absuchen, die sich nicht einmal von dem Wundermittel Kokosöl fernhalten lassen.

Die richtige Vorsorge macht´s!

Es gibt unwahrscheinlich viele Mittel gegen Parasiten, wie Spot-Ons, Halsbänder vom Tierarzt, Öle oder Kräuter und viele mehr. Letztendlich musst du die Entscheidung nach genauer Recherche und nach bestem Wissen und Gewissen für dich und deinen Vierbeiner selbst treffen.
Durch eine gründliche Vorsorge verringerst du das Risiko für schlimme Krankheitsverläufe sowohl für dich als auch für deinen Liebling. Wäge daher die Risiken und Nebenwirkungen genau ab und lasse dich gegebenenfalls von Fachleuten beraten.

Jeden Abend steht eine frisch gekochte Mahlzeit auf dem Tisch. Wieso denn nicht auch für deinen Liebling?
Schon lange ist es nichts Außergewöhnliches mehr, seinem Vierbeiner eine frisch zubereitete Mahlzeit vorzusetzen. Für viele bedeutet das jedoch zusätzliche Arbeit und viel Anstrengung. Mit dem richtigen Futter bekommt dein Liebling eine vollwertige und schmackhafte Mahlzeit, ohne viel Zeitaufwand und freut sich bestimmt genau so sehr über ein Menü aus der Dose, wie über eine gekochte Mahlzeit aus dem Topf.

Trotzdem möchtest du deinem Vierbeiner mal eine extra Portion Liebe und Aufmerksamkeit in Form eines frischen Menüs bereiten?

Dann solltest du unbedingt wissen, welche Lebensmittel aus unserem Kühlschrank oder unserer Speisekammer auch im Hundenapf landen dürfen und welche auf keinen Fall einen Platz im Futternapf haben sollten.

Welche Lebensmittel sind besonders gesund für deinen Hund?

Grundsätzlich kannst du eine Vielzahl an Lebensmitteln, die auf unserem Teller landen, in gekochter Form auch an deinen Liebling verfüttern.

Fleisch

Die gängigsten Fleischsorten kannst du in der Regel alle für Hundemahlzeiten verwenden. Wichtig ist jedoch, dass du unbedingt darauf achtest, dass das Fleisch wirklich richtig durchgegart ist. Bei Schweine- oder Hühnerfleisch kann es sonst zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen.
Rohes Schweinefleisch kann, das für Hunde und Katzen tödlich verlaufende Aujetzkysche Virus übertragen. Diese Erkrankung kommt in deutschen Hausschweinbeständen mittlerweile zwar fast nicht mehr vor, jedoch ist hier trotzdem Vorsicht geboten! Ausreichend erhitztes Schweinefleisch stellt dagegen keine Gefahr dar.
Rohes Geflügelfleisch ist häufig mit Bakterien wie Salmonellen oder Campylobacter kontaminiert und sollte daher zum Schutz von Hund und Mensch nicht roh verfüttert werden. Bei Rind- oder Lammfleisch ist es hingegen unbedenklich, wenn der Kern noch leicht rosa ist. Wie mag es dein Hund am liebsten… medium oder well done?

Fisch

Lachs ist ein richtiges Superfood. Der fetthaltige Fisch liefert deinem Vierbeiner nicht nur gute Eiweiße, sondern auch Omega-3-Fettsäuren, die für deinen Liebling gesundheitsfördernd sind. Völlig ausreichend ist, wenn 1-2-mal die Woche Fisch auf dem Speiseplan deines Hundes steht.

Fisch sollte auf jeden Fall durchgegart sein. Roher Lachs kann leicht von Bakterien wie „Rickettsien“ oder Lebensmittelkeimen wie „Listerien“ befallen sein. Außerdem haben einige Fischsorten eine hohe Thiaminasekonzentration.
Thiaminase ist ein Enzym, dass das wichtige Vitamin B1 spaltet und dieses so unbrauchbar für den Organismus macht. Fischsorten, die einen hohen Thiaminasegehalt haben sind Zander, Karpfen und Sardinen. Hier solltest du darauf achten, dass der Fisch ausreichend erhitzt wurde. Keinen oder einen verschwindend geringen Thiaminasegehalt haben Fischsorten wie Lachs, Thunfisch und Kabeljau.
Das enthaltene Enzym ist jedoch nur bei der Fütterung rohen Fisches ein Problem, da es durch das Erhitzen deaktiviert wird.

Auch bei deinem Vierbeiner gilt: Gräten müssen entfernt werden. Dein Hund kann sich genauso an spitzen, großen Gräten verschlucken, wie du!

Kohlenhydratträger

Nudeln, Kartoffeln oder Reis dürfen in gekochter Form ebenfalls auf dem Speiseplan deines Hundes stehen.
Kartoffeln solltest du immer kochen und die grünen Stellen sowie die Keimansätze großzügig wegschneiden, da sie den Giftstoff Solanin enthalten, welcher Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen kann. Bei einer Aufnahme einer zu großen Menge können sogar zentralnervöse Symptome auftreten. Frische Kartoffeln, ohne Keimansätze, sind daher die Besten!

Gemüse

Zu den wirklich gesunden Gemüsesorten gehören für deinen Vierbeiner Brokkoli und Karotten. Brokkoli enthält viele essenzielle Nährstoffe, wie Calcium, Magnesium und Vitamin C, die deinem Liebling viel Gutes tun. Auch Karotten schmecken nicht nur superlecker, sie fördern außerdem die Verdauung.
Es gibt jedoch ein paar Sonderfälle, auf die du unbedingt verzichten solltest. Kleine Zwiebelgewächse wie Küchenzwiebeln, Knoblauch, Lauch oder Porree sollten keinen Platz im Napf deines Vierbeiners haben. Sie enthalten für Hunde und Katzen den giftigen Wirkstoff Alliin. Diese schwefelhaltige Aminosäure kann die Zerstörung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bewirken.

Obst

Äpfel und Birnen gehören zu den gesündesten Obstsorten für Hunde. Beide sind richtige Vitaminbomben und haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die die Verdauung anregen.
Sehr säurehaltige Obstsorten, wie Orangen oder Ananas fütterst du am besten nur selten und in geringen Mengen.
Komplett verzichten solltest du auf Weintrauben. Manche Hunde können die kleinen süßen Früchte ganz ohne Probleme vertragen, bei anderen wiederum können bereits bei der Aufnahme kleiner Mengen starke Vergiftungssymptome auftreten. Von welchem Wirkstoff diese Symptome ausgehen, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Superfruit Avocado eignet sich super für Guacamole oder einen leckeren Avocado-Toast, nicht jedoch für deinen Liebling. Die grüne Powerfrucht steht im Verdacht, die Herzmuskelzellen deines Vierbeiners anzugreifen. Für viele Tiere ist dieses Phänomen bereits klar beschrieben, wie beispielsweise für Vögel. Wie sich die Powerfrucht auf deinen Vierbeiner auswirkt, ist bis dato noch nicht wissenschaftlich belegt, dennoch solltest du deinem Hund vorsichtshalber keine Avocado anbieten.

Süßwaren

Auf die Verfütterung von Schokolade muss unbedingt verzichtet werden. Das enthaltene Theobromin wirkt auf Hunde und Katzen wie ein starkes Nervengift. Bei einer zu hohen Dosis kann es sogar zum Tod führen!
Im Zusammenhang mit der Verfütterung von Süßigkeiten muss auch vor dem Zuckerersatzprodukt Xylit (= Birkenzucker) gewarnt werden. Kommt dein Liebling mit diesem Süßungstoff in Berührung, ist eine extrem hohe Insulinausschüttung die Folge, die zu einer daraus resultierenden Hypoglykämie führt. Eine Hypoglykämie ist ein starker Abfall des Blutzuckerspiegels, das schnell zum Bewusstseinsverlust oder schlimmerem führen kann.

Milchprodukte

Hunde können eine Laktoseintoleranz entwickeln. Das bedeutet, dass der Körper das Enzym „Laktase“, das zum Abbau und zur Aufspaltung von Milchzucker (Laktose) notwendig ist, nicht mehr oder nur noch in sehr geringen Mengen produziert.
Welpen werden ca. ab der 4. – 5. Lebenswoche von der Muttermilch entwöhnt und fangen an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Werden in der Zeit der Umstellung und auch danach keine Milchprodukte gefüttert, beginnt der Körper sich umzugewöhnen und weniger Laktase zu produzieren. Das kann jedoch individuell unterschiedlich sein.

Einige Milchprodukte, wie Hüttenkäse, Buttermilch und bestimmte Käsesorten sind sogar gesund für deinen Vierbeiner und schmecken ihm sicherlich besonders gut.
Hüttenkäse hat einen niedrigen Laktose- und Fettgehalt, weshalb er sich als kleines Extra im Napf deines Vierbeiners besonders gut macht. Auch Joghurt und Quark enthalten viele Milchsäurebakterien. Ihnen wird eine positive Wirkung auf die Verdauung nachgesagt. Außerdem machen sie das Milchprodukt für deinen Vierbeiner verträglicher.

Mit dem Fettgehalt verhält es sich bei deinem Liebling genau wie bei dir. Ein höherer Fettgehalt ist eher für untergewichtige, sehr schlanke Hunde geeignet, die ein oder zwei Kilo mehr auf den Rippen vertragen können. Ein niedriger Fettgehalt eignet sich dagegen für kleine Schleckermäuler, die etwas zu viel mit sich herumschleppen.

Achte bei dem Fettgehalt jedoch darauf, dass er nicht zu übermäßig hoch ist. Sehr fettreiche Nahrung ist für Hunde und auch für Katzen nicht geeignet und kann nur schlecht vertragen werden. Crème fraîche, Schmand, Sahne oder Butter sollte daher nicht in der Mahlzeit enthalten sein.
Als richtige Delikatesse gilt unter den Vierbeinern Käse. Manche Käsesorten sind jedoch nicht geeignet, da sie einen zu hohen Fettgehalt haben oder einen hohen Laktosegehalt aufweisen.
Aber: wenn du zur richtigen Sorte greifst, kannst du deinen Hund zwischendurch mal mit einem käsigen Snack verwöhnen.

Gut geeignet sind einige Hartkäse oder Schnittkäse-Sorten.
Hartkäse enthält sehr wenig Laktose, da sich diese über den langen Reifungsprozess in Milchsäure verwandelt. Hartkäse enthält wenig Feuchtigkeit, weshalb der Fettgehalt anteilig deutlich erhöht ist. Damit dein Liebling keine Magen-Darm-Probleme bekommt, muss er sich bei käsigen Leckereien also mit einer kleinen Portion begnügen.
Gut geeignete Hartkäse-Sorten sind beispielsweise Emmentaler oder Manchego.
Bei Schnittkäse eignen sich Gouda, Edamer und Tilsiter.

Kräuter/Pflanzen

Einige Kräuter verfeinern die Mahlzeit deines Lieblings und wirken sich zusätzlich positiv auf den Körper aus.

Rosmarin und Bohnenkraut enthalten ätherische Öle, die als natürliche Geschmacksverstärker funktionieren. Für Vierbeiner, die an Appetitlosigkeit leiden, wird das Futter durch diese Kräuter zum Geschmackserlebnis und bringt ihnen womöglich die Freude am Futter wieder. Bohnenkraut ist außerdem ein natürliches Mittel gegen Blähungen und Verstopfungen.

Kamille und Thymian sind wahre Wundermittel. Beide haben eine wohltuende und beruhigende Wirkung. Als Inhalat oder Sirup können sie sich sogar positiv auf die Atemwege auswirken.
Kamillentee kennst du bestimmt selbst und weißt von seinen vielfältigen positiven Eigenschaften.
Natürlich gibt es auch bei Kräutern einige Ausnahmen.

Bärlauch und Schnittlauch gehören genau wie Zwiebel und Knoblauch zu den Lauchgewächsen. Wie bereits vorher erwähnt, ist diese Pflanzenfamilie für Hunde und Katzen hochgiftig. Du solltest sie also auf jeden Fall meiden und aus dem Napf des Hundes ausschließen.
Scharfe Gewürze oder Kräuter werden von Hunden und Katzen grundsätzlich schlecht vertragen und sollten daher auch nur auf deinem Teller landen.

Fazit

Verzichtest du auf alle weniger gut verträglichen und schädlichen Lebensmittel im Futternapf deines Lieblings, spricht nichts dagegen, deinem Vierbeiner eine gelegentliche oder regelmäßig gekochte Mahlzeit zu servieren. Allerdings solltest du dann eine Rationskalkulation durchführen lassen, damit du Unter- und Übergewicht vermeiden kannst.
Auch kannst du mit diesem Wissen ganz einfach an den Zusammensetzungen auf den Futterdosen/Beuteln von Futterherstellern erkennen, ob es sich um Futter in guter Qualität und um gesunde Zutaten handelt.
Es kann natürlich vorkommen, dass dein Liebling einige der gesunden Nahrungsmittel nicht mag und sie deshalb verschmäht, trotzdem ist es gut für dich zu wissen, auf welche Alternativen du umsteigen kannst und welche du definitiv meiden solltest.

 

 

Wie sieht das „perfekte“ selbst gekochte Futter aus?

Die perfekte Nährwert-Inhaltsstoff-Kombination stellt sich aus Fleisch, einer Kohlenhydratquelle und Gemüse oder Obst zusammen, das mit einem hochwertigen Öl, wie Lein- oder Hanföl ergänzt wird.

Ein gesundes und ausgewogenes Hundemenü könnte (natürlich nur was Zutaten angeht, die jeweilige Menge wird individuell an deinen Hund angepasst) so aussehen:
Rindfleisch mit Kartoffeln und Möhren oder Hühnchen mit Reis und Zucchini.

Um den Gewichtsanteil der einzelnen Komponenten abschätzen zu können, solltest du den Energiegehalt dieser sowie den Energiebedarf deines Lieblings kennen und die Zusammensetzung der Ration entsprechend kalkulieren.

Hast du die Zeit und Lust dazu, deinen Hund regelmäßig zu bekochen, musst du zudem die Mineralstoff- und Vitaminversorgung berechnen und durch dementsprechende Produkte ergänzen.
Traust du dir diesen Schritt nicht selber zu, helfen dir hier gerne auf Tierernährung spezialisierte Fachtierärzte bei der Futterplanerstellung aus.

Die Vorteile von selbst gekochtem Futter

Du kannst selbst bestimmen, was im Napf deines Lieblings landet. Du bestimmst, welche Zusammensetzung die Mahlzeit haben soll und hast gleichzeitig die Kontrolle über Qualität und Herkunft der einzelnen Zutaten.

Du weißt besser als alle anderen, was dein Hund besonders gerne frisst und kannst ihm so eine perfekt auf seine Bedürfnisse und seinen Geschmack zugeschnittene Portion zubereiten.
Selbst gekochte Mahlzeiten bieten sich vor allem dann an, wenn dein Liebling sehr spezielle Bedürfnisse hat, die beispielsweise durch eine Krankheit oder Übergewicht entstehen. Allerdings gibt es auch hier sehr gute Fertig-Alternativen, die sogenannten Diätfuttermittel.

Die Nachteile von selbst gekochtem Futter

Du musst dich sehr gut mit den Bedürfnissen deines Hundes auskennen. Ein bisschen was davon und ein bisschen was davon… so einfach ist das ganze leider nicht. Es müssen sowohl die Portionsgröße, der Energiegehalt und die Nährstoff- sowie die Vitaminversorgung stimmen.

Ein festes Verhältnis der Anteile von Fleisch, Kohlenhydraten und Gemüse/Obst im Futter gibt es nicht. Bei fetthaltigen Fleischsorten muss der Anteil der Kohlenhydrate reduziert werden, damit nicht zu viel Energie in der Ration vorhanden ist. Genau andersherum verhält es sich bei magerem Fleisch, wie beispielsweise Pferde- oder Putenfleisch. Hier muss der Anteil an Kohlenhydraten erhöht werden, damit dein Liebling genug Energie zu sich nimmt.

Möchtest du keine ganzen Mahlzeiten kochen oder vorbereiten, kannst du auch ganz einfach die normale Ration Alleinfuttermittel um ein paar Gramm verkleinern und frisches Obst oder Gemüse, Hüttenkäse oder Kräuter zu dem Futter geben. Eine Alternative sind außerdem unsere PUR-Dosen, die 100% Fleisch enthalten und so eine Grundlage für eine Nassfutterration bieten. Unsere PUR-Dosen sind Ergänzungsfuttermittel, das bedeutet, du musst noch weitere Zutaten hinzufügen, damit dein Vierbeiner alle Nährstoffe erhält, die er braucht. So kannst du dir das Kochen des Fleisches sparen und trotzdem alle Komponenten einzeln und individuell hinzufügen.
Unsere PUR-Dosen findest du hier!

Woran erkenne ich hochwertige Alleinfuttermittel?

Hochwertige Alleinfuttermittel kannst du mithilfe ein paar Tricks ganz einfach erkennen:
• Ein angepasster Fleischanteil in Kombination mit pflanzlichen Zutaten.
• Achte darauf, dass im Futter keine Fleischmehle enthalten sind.
• Die Zusammensetzung sollte absolut transparent und gut zu verstehen sein.
• Definitiv in kein Hunde- und Katzenfutter gehören Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Zucker.

 

Heutzutage jagt ein Trend den anderen. Auch die Ernährung bleibt von diesen, sich ständig wechselnden Vorlieben, nicht verschont. Vor einigen Jahren war eine Fütterung nach dem Vorbild des Wolfes total in Mode. Das bedeutet, viel rohes Fleisch und naturbelassene Komponenten.
Durch Skandale und Berichte in den sozialen Medien wurde das Bewusstsein vieler Menschen im Hinblick auf Fleischgewinnung und Tierwohl geschärft. Aufgrund dessen lehnt heute eine große Menge aus Massentierhaltung gewonnenes Fleisch ab und verzichtet ganz auf fleischliche Komponenten oder komplett auf alle, vom lebenden Tier gewonnene Produkte.
Viele Vegetarier oder Veganer, die aus eigener Überzeugung und für das Tierwohl auf Fleisch verzichten, lehnen auch für ihre Hunde eine auf größtenteils fleischlichen Komponenten basierende Ernährung ab.

Aber Hundefutter, ohne Fleisch? Ist eine vegetarische oder gar vegane Ernährung für Hunde und Katzen umsetzbar und artgerecht?

 

Was ist vegetarische und vegane Ernährung eigentlich? 

Bei einer vegetarischen Ernährung wird auf alle fleischlichen Komponenten verzichtet. Ein Vegetarier isst also weder Fleisch, Fisch noch jegliche Erzeugnisse aus diesen Produkten. Als Proteinquellen dienen hier Milchprodukte, Eier oder pflanzliche Eiweiße.

Bei der veganen Ernährung wird nicht nur auf alle fleischlichen Komponenten, sondern auch auf alle vom lebenden Tier gewonnenen Produkte, wie z.B. Milch, Eier und Honig verzichtet. Als Proteinquelle wird hier ausschließlich auf pflanzliche Eiweiße und Nahrungsergänzungsmittel gesetzt.

 

Welche Nährstoffe braucht dein Hund für ein gesundes Leben?

Um herauszufinden, ob eine vegetarische oder vegane Ernährung für deinen Hund funktionieren kann, müssen wir uns erst einmal mit dem Bedarf deines Vierbeiners beschäftigen. Welche Nährstoffe braucht dein Hund für ein gesundes Leben und durch welche Futterkomponenten nimmt er diese auf?

Genau wie wir Menschen muss dein Hund tagtäglich Nährstoffe, die nicht vom Körper selbst produziert werden können, aufnehmen. Diese gelangen durch das Futter in den Organismus.
Neben Wasser gehören zu diesen Nährstoffen Proteine, Fette, Kohlenhydrate und Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe.
Damit der Organismus deines Hundes einwandfrei funktionieren kann, ist es besonders wichtig, dass die Dosierung und die Qualität der Nährstoffe stimmen. Ist beispielsweise die Proteinaufnahme deiner Fellnase stark bedarfsüberschreitend und besteht aus qualitativ schlechten Proteinen, kann es zu Durchfall und Bauchschmerzen kommen. Ist die Proteinaufnahme jedoch zu gering, kann sich dies ebenfalls auf das Wohlbefinden deines Hundes auswirken.
Wie die Dosierung richtig auf deinen Hund angepasst ist, kann pauschal nicht gesagt werden. Hierbei kommt es neben weiteren individuellen Faktoren auf Gewicht, Alter aber auch den allgemeinen Gesundheitszustand deines Vierbeiners an.

Proteine bzw. Eiweiße sind unverzichtbare Nährstoffe, die hauptsächlich durch die fleischlichen Komponenten im Futter aufgenommen werden. Eiweiße finden sich in jeder einzelnen Körperzelle deines Vierbeiners wieder, weshalb sie so wichtig sind. Die, in den Proteinen enthaltenen Aminosäuren, sind für das Wachstum und die Zellbildung deines Hundes verantwortlich.
Es ist jedoch nicht nur die alleinige Aufnahme der Proteine wichtig, sondern auch die Qualität der Eiweiße und die Art des Fleisches.
Innereien oder Schlachtabfälle wie z.B. Lunge oder Pansen allein versorgen deinen Hund nicht mit ausreichend Eiweiß. Muskelfleisch liefert deinem Liebling einen hohen und qualitativ hochwertigen Proteinanteil.
Du solltest bei einer auf fleischlichen Komponenten basierenden Fütterung auf einen bedarfsangepassten Anteil an Muskelfleisch und gute Qualität des Fleisches achten.

Kohlenhydrate sind Energielieferanten, auf die nicht verzichtet werden sollte. Der Energiebedarf deines Hundes wird durch die wichtigen Vielfachzucker, die in Kartoffeln, Reis oder in bestimmten Gemüsesorten enthalten sind, gedeckt. So bekommt dein Hund die Energie, die er braucht, um sich ausreichend zu bewegen.

Ein weiterer wichtiger Nährstoff sind die Ballaststoffe. Ballaststoffe sind unverdauliche, pflanzliche Rohfasern, die unverzichtbar für den Magen-Darm-Trakt deines Hundes sind. Diese Faserstoffe wirken sich positiv auf das Darmmikrobiom deiner Fellnase aus. Die Unverdaulichkeit der Faserstoffe regt die Durchblutung und die Darmaktivität an, wodurch das Futter besser ausgeschieden werden kann.
Eine Überversorgung mit Ballaststoffen kann jedoch dazu führen, dass dein Hund an Durchfall leidet, während eine Unterversorgung für sehr festen Kot verantwortlich sein kann.
Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse, wie Karotten oder Kürbis, aber auch in frischem Obst, wie Äpfeln enthalten.

Vitamine sind für Vierbeiner genauso wichtig wie für uns Menschen. In den meisten fertigen Alleinfuttermitteln sind ausreichend Vitamine enthalten, weshalb eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen nicht nötig ist.
Stellst du das Futter deines Vierbeiners selbst zusammen und verzichtest auf fleischliche Komponenten, solltest du darauf achten, dass dein Hund genug Vitamine zu sich nimmt. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Zu viele Vitamine können ebenso viele Nachteile haben, wie eine Vitaminunterversorgung.

Mineralstoffe sind mindestens genauso wichtig wie Vitamine. Sie liefern dem Körper zwar keine Energie, trotzdem haben sie essenzielle Aufgaben, um den Organismus am Laufen zu halten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Spuren- und Mengenelementen. Mineralstoffe müssen zwingender maßen durch das Futter aufgenommen werden, da dein Hund sie nicht selbst produzieren kann. Mengenelemente sind unter anderem für den Knochenaufbau, die Regulierung des Blutdrucks und die Versorgung der Zellen mit Energie verantwortlich.
Spurenelemente sind für den Transport von Sauerstoff im Blut und für ein gestärktes Immunsystem unverzichtbar.
In den meisten Fertigfuttermitteln sind alle lebensnotwendigen Mineralstoffe enthalten. Auch hier gilt, stellst du das Futter für deinen Hund selbst zusammen, solltest du darauf achten, dass alle wichtigen Mineralstoffe abgedeckt sind.

Und zu guter Letzt: Die nötigen Fette. Fett ist eine wichtige Energiequelle, für dich genauso wie für deinen Vierbeiner. Ihre Aufgabe ist es, essenzielle Vitamine zu verwerten. Fett bleibt im Körper aber nicht gleich Fett, sondern wird mithilfe von Enzymen zu Fettsäuren aufgespalten. Die ungesättigten Fettsäuren sind die “guten”, die der Körper unbedingt braucht. Enthalten sind sie beispielsweise in Lachs- oder in Hanföl. Du kannst sie deinem Liebling ganz einfach unter das Futter mischen und bist so nicht auf fleischliche Komponenten angewiesen.

 

Kann vegetarisches Futter diese lebensnotwendigen Nährstoffe liefern? 

Vegetarisches Futter für deinen Hund: 

In der vegetarischen Ernährung wird auf fleischliche Komponenten verzichtet. Daher fällt im Hundefutter bei dieser Variante die fleischliche Proteinquelle komplett weg. Ersetzt wird sie durch Milcherzeugnisse, wie z.B. Hüttenkäse, Quark oder Joghurt und durch Ei. Der Energiebedarf wird durch die Zugabe von kohlenhydrathaltigen Zutaten gedeckt.

Diese Kohlenhydrate können durch bestimmtes Obst oder Gemüse, aber auch durch Nahrungsergänzungsmittel wie spezielle Müslis geliefert werden. Probiere unsere leckeren Öle und Müslis!
Ballaststoffe sind in pflanzlichen Bestandteilen enthalten, weshalb der Fleischverzicht auf diesen Nährstoff keine Auswirkung hat.

Im Hinblick auf die Bedarfsdeckung unterscheiden sich vegetarische Rationen nicht wesentlich von denen mit Fleischanteilen. Sowohl der Bedarf an Energie und Protein wie auch an Aminosäuren wird hier problemlos gedeckt. Einzig die zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann problematisch sein. Der Zusatz ausgewählter Mineralstoffe und Vitamine ist zwar nötig, jedoch ist das auch bei manchen auf Fleisch basierenden Rationen der Fall. Somit spricht aus der Sicht der Nährstoffversorgung nichts dagegen, hin und wieder eine vegetarische Mahlzeit zu verfüttern.
Fütterst du viel vegetarisch, ist es wichtig, dass du darauf achtest, deinem Hund nicht dauerhaft Milcherzeugnisse als Proteinquelle zu geben, da der Laktosegehalt sehr hoch ist. Hier gibt es gewisse Mengenrestriktionen, die du berücksichtigen solltest. Wird zu viel Laktose aufgenommen, kann dein Liebling Durchfall bekommen.
Aber trotz allem: Würdest du gerne dauerhaft und ausschließlich vegetarisch füttern, sei an dieser Stelle auf das Tierschutzgesetz verwiesen. Dieses schreibt u.a. vor, ein Tier seiner Art entsprechend zu füttern. Hunde gelten als Carni-Omnivor (= fleischbetonter Allesfresser), das bedeutet, dass zumindest eine gelegentliche Verfütterung von fleischlichen Produkten nötig ist.

Veganes Futter für deinen Hund:

Bei einer veganen Fütterungsweise wird komplett auf Komponenten tierischen Ursprungs verzichtet. Als Proteinlieferanten werden pflanzliche Produkte wie Soja, Lupinen, Erbsen oder Linsen verwendet. Im Vergleich zu tierischen Komponenten weisen diese jedoch ein ungünstigeres Aminosäureprofil auf. Vor allem im Hinblick auf die Aminosäure Methionin. Wird hier nicht bedarfsanpassend ergänzt, kann es schnell zu Mangelzuständen kommen.
Außerdem kann die vegane Ernährung keine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen der B-Gruppe gewährleisten.
In vielen Hülsenfrüchten sind hohe Anteile an Zuckerverbindungen, die aufgrund ihrer chemischen Struktur nicht durch körpereigene Enzyme abbaubar sind. Diese fluten im Dickdarm an, wo es zu einem bakteriellen Abbau kommt, was zu weichem Kot und vermehrter Gasbildung/Blähungen im Dickdarm führen kann.

Während, wie bereits oben geklärt wurde, eine ovo-lakto-vegetarische Fütterung (= mit Ei und Milchprodukten) für Hunde grundsätzlich möglich ist und keine größeren Ansprüche in der Konzeption zur Bedarfsdeckung stellt als eine auf Fleisch basierende Ration, ist die Verfütterung veganer Rationen nur mit großem rationskalkulatorischem Aufwand und viel Recherche sowie Fachwissen möglich. Außerdem wird diese möglicherweise stark durch die Akzeptanz deines Vierbeiners eingeschränkt.

Alles in allem kann man also sagen:

Die Mischung machts!

Eine ausgewogene Mischung auf fleischlicher Basis in Kombination mit vegetarischen Komponenten, wie Obst und Gemüse bildet die günstigste Fütterungsweise für deinen Vierbeiner. Aber auch eine gelegentliche, rein vegetarische Mahlzeit kann ohne Probleme verfüttert werden.

 

Vegetarische oder vegane Ernährung für deine Katze: 

Die vegane oder vegetarische Ernährung ist für Katzen nicht möglich, da sie im Gegensatz zu Hunden Carnivoren, also reine Fleischfresser sind.
Das ist der Grund, warum Katzen pflanzliche Produkte sehr viel schlechter verwerten als Alles- oder Pflanzenfresser.

Es gibt unzählige Gründe, die bei Samtpfoten gegen die fleischlose Ernährung sprechen, daher hier nur ein kurzes Beispiel:

Die Nährstoffe, die in Pflanzen enthalten sind, können weder aufgenommen, noch verarbeitet werden, da Katzen keine, für genau diese Aufgaben bestimmten Enzyme besitzt. Außerdem können die kleinen Vierbeiner die lebensnotwendige Aminosäure Taurin im Gegensatz zu Hunden nicht selbst produzieren und müssen diese zwingender maßen durch Fleisch zu sich nehmen.

Auch das Tierschutzgesetz sieht für Katzen eine rein fleischliche Fütterungsweise vor.

 

Hast du noch Fragen zu dem Thema vegetarische oder vegane Fütterung? Dann schicke uns deine Fragen gerne über Instagram, Facebook oder als E-Mail an die [email protected] !

Bist du einfach interessiert und willst dich noch weiter, auch über andere spannende Themen informieren? Dann lies dir gerne unsere informativen Fragen und Antworten durch!

 

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Literaturquellen:

Knight A, Leitsberger M (2016): Vegetarian versus meat-based diets for companion animals. Animals (Basel), 6(9): 57.

Dodd SAS, Cave NJ, Adolphe JL, Shoveller AK, Verbrugghe A (2019): Plant-based (vegan) diets for pets: A survey of pet owner attitudes and feeding practices. PLoS One, 14(1): e0210806..

Oberbauer AM, Larsen JA (2021): Amino Acids in Dog Nutrition and Health. Adv Exp Med Biol, 1285: 199-216.

Der Markt bietet dir und deinem Liebling eine schier unüberschaubare Menge an verschiedenen Trocken- und Nassfuttern für Hunde in unterschiedlichster Qualität und Zusammensetzung. Bei einer solch riesigen Auswahl verliert man – verständlicherweise – schnell mal den Überblick. Bevor du dich für Sorte, Qualität und Umweltfreundlichkeit der Verpackung entscheidest, musst du erst einmal herausfinden, welche Fütterungsformen für dich und deinen Vierbeiner überhaupt zur Auswahl stehen. Aus dieser Überlegung heraus ergibt sich die häufig gestellte Frage: Wie soll ich meinen Hund füttern, nass oder trocken?

Damit du die für euch passende Fütterungsform festlegen kannst, solltest du wissen, welche Eigenschaften die unterschiedlichen Futterarten haben.

 

Was ist der Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter?

Der entscheidende Unterschied liegt im Wassergehalt des jeweiligen Futters.
Während Nassfutter einen Feuchtigkeitsgehalt von 60 bis 80 % hat, liegt dieser bei Trockenfutter gerade mal bei einem Wert von 3 bis 12 %.

Bemerkbar macht sich dieser Unterschied vor allem im Wasserhaushalt deines Lieblings. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt im Nassfutter wird bereits ein großer Teil des Wasserbedarfs deines Hundes abgedeckt. Ist dein Vierbeiner von Haus aus eher trinkfaul, musst du bei trockener Fütterung unbedingt darauf achten, dass er nebenbei viel trinkt.

Fällt es dir schwer deinen Hund zum Trinken zu bringen, kannst du es mit ein paar einfachen Tricks versuchen:

 

Ist Trockenfutter die richtige Wahl?

Trockenfutter hält viele pragmatische Vorteile für dich und deinen Hund bereit.
Durch das Trocknen der Zutaten und das anschließende pressen, zu Pellets ist, auf die gleiche Menge Futter gesehen, Trockenfutter viel Energiereicher als Nassfutter. Du benötigst also eine kleinere Portion, damit der Bedarf deines Vierbeiners gestillt ist.

Da der Wassergehalt im Futter sehr niedrig ist, hält sich das Trockenfutter nach dem Öffnen lange und ist somit besser lagerbar. Mitnehmen, ob in den Urlaub oder auf Reisen, ist daher kein Problem. So kann sich dein Hund auch zwischendurch auf eine Portion seines Lieblingsfutters freuen. Du solltest aber unbedingt darauf achten, dass er genug Wasser trinkt.
Bei der Lagerung von geöffneten Trockenfutter kann es zu einer Belastung mit Futtermilben kommen. Leidet dein Hund an einer Futtermilbenallergie, sollte er hauptsächlich Nassfutter erhalten.

Die erhöhten Faseranteile im Trockenfutter wirken sich günstig auf das Darmmikrobiom deines Lieblings aus. Bestimmte Faserkomponenten haben eine präbiotische Wirkung. Das bedeutet, dass sich die enthaltenen Ballaststoffe positiv auf die Darmflora auswirken und sich somit für Magen-Darm-sensible Hunde eignen.

Auch für dich hat Trockenfutter einen Vorteil – du musst weniger putzen. Ist dein Liebling beim Fressen ein “Saubär”, musst du bei Trockenfutter definitiv weniger hinterher wischen. Die verteilten Pellets lassen sich ganz einfach aufsaugen oder zusammenkehren.
Außerdem musst du seltener den Müll rausbringen, da bei Trockenfutter wenig Verpackungsmüll anfällt. Es lässt sich gut in der ursprünglichen Verpackung lagern, solange du diese luftdicht verschließen kannst.

Ob sich Trockenfutter positiv auf die Zahngesundheit deines Hundes auswirkt, ist umstritten. Nur bei speziell konzipierten Kroketten mit komplex bildenden Oberflächen (Phosphaten) kann die Zahngesundheit positiv beeinflusst werden. Normales Futter, das in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich ist, ist grundsätzlich nicht geeignet, um Zahnplaques oder Zahnstein zu verhindern oder zu beseitigen.

Trockenfutter an sich ist durch den niedrigen Wassergehalt im Vergleich zu Nassfutter eher unattraktiv für deinen Vierbeiner, da es nicht so intensiv riecht und schmeckt. Ist dein Liebling mäkelig, bist du mit Nassfutter möglicherweise besser bedient.

 

Die unterschiedlichen Herstellungsverfahren von Trockenfutter

Es gibt grundsätzlich drei Verfahren, in denen Trockenfutter hergestellt wird. Für die richtige Wahl ist es interessant, die Unterschiede der Herstellungsarten zu kennen:

1. Extrudiertes Trockenfutter

Was bedeutet “extrudiert”? Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt hinausdrängen.
Bei diesem Verfahren wird der Futterbrei, der nach der Vermengung aller Futterkomponenten entsteht, durch einen sogenannten Extrudor gepresst und erhält so die typische Pellet- oder Kroketten-Form eines Trockenfutters. Dabei wird die Masse mit Wasserdampf auf etwa 120 Grad erhitzt. Zwar werden bei diesen Temperaturen Bakterien und andere unerwünschte Inhaltsstoffe zerstört, jedoch überstehen auch die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe diesen Vorgang nicht. Meist werden sie im Nachhinein künstlich mit einem Sprühverfahren wieder hinzugeben.

Extrudiertes Futter ist für deinen Hund gut verdaulich, da bei der Erhitzung der Futtermasse die enthaltenen Kohlenhydrate aufgeschlüsselt werden. Der Magen-Darm-Trackt deiner Fellnase muss diese schwere Arbeit also nicht mehr übernehmen. Der große Nachteil an dem ganzen ist jedoch, dass die natürlichen Vitamine zuerst zerstört werden und im Nachhinein künstlich wieder beigefügt werden müssen.

2. Das Kaltpressverfahren

Anders, als der Name es vermuten lässt, werden auch hier die Futterkomponenten auf etwa 85 Grad erhitzt. Der Unterschied zum Extrudierverfahren ist, dass die Masse, aus denen die Pellets entstehen, kein Futterbrei ist.  Die einzelnen Bestandteile werden zuerst getrocknet und zerkleinert und im Anschluss durch das Erhitzen miteinander vermischt. Durch die, vergleichsweise niedrige Temperatur, bleiben die natürlichen Vitamine erhalten und müssen nicht künstlich hinzugegeben werden. Die Kohlenhydrate werden bei diesen Temperaturen noch nicht aufgeschlüsselt, weshalb kaltgepresstes Trockenfutter nicht so gut verdaut werden kann. Keime und Bakterien haben auch hier normalerweise keine Chance zu überleben, jedoch ist das Risiko höher als bei den anderen Produktionsverfahren.

3. Ganz traditionell: gebacken

Das erste Trockenfutter, das man kaufen konnte, wurde durch das Backverfahren hergestellt.
Hier werden die Bestandteile des Futters, wie beim Kaltpressverfahren, getrocknet und gemahlen. Durch die Zugabe von Wasser wird alles zu einer homogenen Masse vermengt. Wie beim Plätzchenbacken werden im Anschluss die gewünschten Formen aus dem Teig ausgestochen und gebacken. Vitamine und Mineralstoffe bleiben bei diesem schonenden Verfahren erhalten und müssen nicht künstlich zugefügt werden. Außerdem werden alle wichtigen Kohlenhydrate aufgeschlüsselt, damit das Futter von deinem Liebling gut verdaut werden kann. Keime und Bakterien haben aufgrund des Backverfahrens keine Chance zu überleben.

Das Backverfahren ist im Vergleich zu den anderen Herstellungsverfahren sehr aufwendig. Jedoch bietet es durch seinen schonenden Verlauf die natürlichste Versorgung für deinen Liebling. Aufgrund dessen und durch die Wertschätzung der Tradition wird unser Escapure Trockenfutter in diesem Verfahren hergestellt.

 

Oder doch lieber Nassfutter?

Der erhöhte Wassergehalt im Nassfutter wirkt sich günstig auf den Wasserhaushalt deines Hundes aus. Durch das Futter, dass er zu sich nimmt, ist sein Wasserbedarf weitestgehend gedeckt. Trotzdem solltest du darauf achten, dass dein Liebling nebenbei noch trinkt. Durch eben diesen hohen Wassergehalt ist das Nassfutter energieärmer als Trockenfutter. Dein Vierbeiner muss daher mehr davon zu sich nehmen, um seinen Energiebedarf zu stillen.

Nassfütterung ist deshalb, je nach Qualität der Zutaten, die kostspieligere Futterart. Positiv wirkt sich der geringere Energiegehalt auf Hunde mit großem Appetit oder leichtem Übergewicht aus. Die gleich große Portion Nassfutter geht nicht so schnell auf die Hüften wie Trockenfutter.

Das Nassfutter muss aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes nach dem Öffnen recht zügig verbraucht werden, da es schneller verderblich ist. Viele Anbieter fügen dem Futter deshalb Konservierungsmittel bei, damit sich die Haltbarkeit erhöht. Diese Konservierungsstoffe sind jedoch, genau wie für uns Menschen, auch für deinen Liebling ungesund. Du solltest daher unbedingt auf eine gute Qualität der Zutaten achten.

Ein höherer Anteil an Fleisch und tierischen Nebenprodukten wie z.B. Innereien und der feuchte Charakter machen Nassfutter geruchlich und geschmacklich sehr attraktiv für deinen Hund. Wenn du einen kleinen oder großen Gourmet zu Hause hast, wird er sich über nasses Futter mehr freuen als über trockenes. Auch Senioren, deren Geruchs- und Geschmackssinn langsam nachlässt, profitieren von der Geschmacksintensität und ziehen meist das Nassfutter dem Trockenfutter vor.

Der hohe Fleischanteil im Nassfutter kann durchaus auch zu unerwünschten Effekten führen. Ist die Proteinaufnahme stark bedarfsüberschreitend und die Proteinqualität möglicherweise nur mäßig, fluten hohe Mengen an Protein im Dickdarm an. Dort werden diese mithilfe von Bakterien abgebaut, wodurch es zu weichem Kot oder Durchfall kommen kann. Daher solltest du unbedingt auf eine gute Qualität des Futters achten!

Bei Nassfutter kannst du dich nun auch noch zwischen Alleinfutter und Ergänzungsfutter entscheiden. Was ist der Unterschied zwischen diesen Futtereigenschaften?

 

Alleinfutter oder Ergänzungsfutter?

Wie der Name schon sagt, kannst du ein Alleinfutter an deinen Liebling verfüttern, ohne weitere Inhaltsstoffe zugeben zu müssen. Alleinfuttermittel sind bereits mit allen nötigen Vitaminen und Mineralien angereichert, die dein Vierbeiner benötigt, um seinen Nährstoffbedarf zu decken. Daher ist beispielsweise in einem Nassfutter, das als Alleinfutter verfüttert werden kann, meist Gemüse/Obst, Mineralstoffe und andere Nährstoffe enthalten, die lebensnotwendig für deinen Hund sind.

Ergänzungsfuttermittel dagegen bestehen rein aus fleischlichen Komponenten, die mit Flüssigkeit wie z.B. Wasser oder Brühe angereichert werden. Die hier enthaltenen Vitamine und Mineralien reichen weit nicht aus, um den Bedarf deines Hundes zu stillen. Das ist der Grund, warum sie nicht als Alleinfuttermittel verwendet werden können. Diese Art von Futter muss durch Ergänzungsmittel erweitert werden. Nahrungsergänzungsmittel sind beispielsweise Öle (z.B. Lachs- oder Kokosöl) oder spezielle Müslis, die Zutaten mit den nötigen Nährstoffen enthalten.

 

Der Mittelweg aus beidem – ist die Mischung das richtige?

Kannst du dich, bei all den Vor- und Nachteilen, die die beiden Futterarten mit sich bringen nicht entscheiden?
Dann kannst du die beiden großen Futterarten miteinander kombinieren. Die meisten Hunde vertragen die Mischung aus Nass- und Trockenfutter sehr gut. Durch die Vermengung von Trocken- und Nassfutter, ist in einer Portion alles Wichtige, was dein Hund benötigt vorhanden. Durch das Trockenfutter ist die Portion sehr energiereich, während das Nassfutter etwas Gutes für den Wasserhaushalt deines Lieblings tut. Außerdem macht das Nassfutter die Ration geschmacklich und geruchlich interessanter für deinen Hund.

Möchtest du deinen Hund jedoch rein trocken füttern, kannst du dem Futter immer etwas Wasser untermischen. So bleibt der Wasserhaushalt deines Lieblings stabil.

Möchtest du bei reiner Nassfütterung keine zu großen Portionen aufgrund des Proteingehaltes verfüttern, kannst du auf Öle und spezielle Müslis, die als Ergänzungsmittel fungieren zurückgreifen. Unsere neuen Müslis bestehen zu 100% aus Obst und Gemüse und sind getreidefrei, weshalb sie für deinen Liebling sehr gut verträglich sind. Außerdem kannst du dem Futter deines Hundes frisches Obst und Gemüse beifügen. Hier solltest du jedoch darauf achten, dass du nur Obst- und Gemüsesorten verwendest, die für deinen Vierbeiner gesund sind.

Ist dir eine gute Qualität des Futters wichtig, findest du hier noch ein paar Tipps, die du bei der allgemeinen Futterauswahl berücksichtigen kannst:

1. Achte auf einen hohen Fleischanteil im Futter.

2. Genau wie du, freut sich dein Vierbeiner über natürliche Rohstoffe in seinem Futter.

3. Die Inhaltsstoffe sollten gut verständlich und genau aufgelistet sein, sodass du diese leicht nachvollziehen kannst. Die enthaltenen Produkte sind immer nach prozentualem Anteil aufgelistet. Das Produkt, welches an erster Stelle steht, ist auch am meisten enthalten.

4. Es sollten keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten sein (Konservierungsmittel, Aromen, usw. …)

Letztendlich entscheidest du gemeinsam mit deinem Hund, ob Trocken- und/oder Nassfutter die praktikablere und schmackhaftere Fütterungsmethode darstellt.

 
Das aktuelle Hundefutter wird nicht gut vertragen, nicht mehr gemocht oder ein anderes Produkt überzeugt dich mehr – die Gründe, deinem Vierbeiner ein neues Futter anzubieten, können vielfältig sein.

 

Warum wird das – möglicherweise lange bewährte – Hundefutter auf einmal nicht mehr vertragen oder gemocht?

Es kann durchaus vorkommen, dass dein Hund von heute auf morgen sein heiß geliebtes Futter auf einmal nur noch lustlos und widerstrebend frisst oder es überhaupt nicht mehr anrührt. Wie wir Menschen können auch Hunde den Appetit verlieren und sich über das wenig abwechslungsreiche Futter langweilen. Biete deinem Liebling eine Veränderung und probiere eine neue Geschmacksrichtung, zum Beispiel eine andere Fleischsorte, mische deine PUR Dosen mit unterschiedlichen Nahrungsergänzungsmitteln und füge dem Nassfutter ein anderes Öl bei.

Dass deine Fellnase sein Futter verschmäht, kann allerdings auch an einer Unverträglichkeit liegen. Dabei ist es möglich, dass sich eine Unbekömmlichkeit erst nach einiger Zeit entwickelt oder sich zeitversetzt zeigt.
Ursache ist eine überempfindliche Reaktion auf bestimmte Futterbestandteile. Es gibt – wie beim Menschen – auch bei Hunden eine Gluten- und Laktoseintoleranz. Enthält das Hundefutter, das du fütterst, viel Getreide (wie zum Beispiel Weizen oder Dinkel) dann kann dies der Auslöser für eine Unverträglichkeit sein. Es ist jedoch auch möglich, dass dein Vierbeiner sehr stark auf bestimmte Proteine reagiert, die im Fleisch enthalten sind. Hier sind vor allem Rind und Huhn die Fleischsorten, die bei Allergikern Reaktionen auslösen.

 

Wie du das Thema Futterumstellung richtig angehen kannst

Sollte eine Futterumstellung für dich und deinen Liebling infrage kommen, kann es sehr unterschiedlich sein, wie schnell sich dein Hund an sein neues Futter gewöhnt. Während mancher Hund eine plötzliche Futterumstellung problemlos verträgt, reagieren einige mit Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Durchfall. In solchen Fällen bietet sich eine schrittweise Umstellung an.

Vor allem, wenn sich das neue Futter stark in der Zusammensetzung vom alten unterscheidet, muss sich das Darmmikrobiom deines Hundes erst an den neuen Nährstoffcharakter gewöhnen und benötigt dafür einige Tage. Idealerweise gibst du das neue Futter über die ersten ein bis zwei Tage als Leckerli nebenher und schleichst es ab dem dritten Tag in die Tagesration ein.

 

Dabei kann dir das folgende Schema eine Hilfe sein:

Tag Anteil neues Futter Anteil altes Futter
1 und 2 als Leckerli in kleinen Mengen (max. 10%) wie bisher
3 25 % 75 %
4 50 % 50 %
5 75 % 25 %
6 100 % 0 %

  

Sollte dein Hund nach einem dieser Schritte plötzliche an Durchfall oder Bauchschmerzen leiden, kannst du einen Schritt zurückgehen und die Umstellungsphase somit ausweiten. Bei sehr sensiblen Hunden kannst du den Zeitraum der Futterumstellung auf zwei Wochen erweitern.

Die Verlängerung der Umstellungsphase ist primär dann sinnvoll, wenn nicht nur die Futtersorte (also von Trockenfutter A zu Trockenfutter B) umgestellt wird, sondern sich auch die Konfektion des Futters ändert. Das heißt, es wird von einem Trocken- zu einem Nassfutter gewechselt oder andersherum. Sollte das der Fall sein, kannst du von vornherein einen Zeitraum von zwei Wochen festlegen. Die meisten Hunde vertragen es problemlos, wenn beide Futtersorten gemischt werden.

 

Der Mythos der “unterschiedlichen Verdauungszeiten”

Jetzt denkst du möglicherweise an den Mythos der “unterschiedlichen Verdauungszeiten”. Er besagt, dass entweder Nass- oder Trockenfutter gefüttert werden soll, nicht aber beides zusammen. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass die im Hundefutter enthaltenen Nahrungsbestandsteile unterschiedliche Verdauungszeiten haben. Dies gilt nicht nur für die unterschiedlichen Fütterungsarten (z.B. Trocken- und Nassfutter), sondern auch für die einzelnen Komponenten innerhalb eines Futters.

Ausschlaggebend für die Dauer des Verdauungsvorgangs ist der im Futter enthaltene Rohfasergehalt. Ist in dem Hundefutter, das du fütterst, ein hoher Faseranteil enthalten, wird die Ausscheidungsrate deines Hundes beschleunigt. Das bedeutet, dass der Nahrungsbrei schneller durch den Magen-Darm-Trakt geschleust wird.
Wenn das Futter jedoch einen hohen Fettanteil hat, wird die Verdauungsgeschwindigkeit gesenkt. Du kennst das Gefühl sicher auch, wenn du etwas Fettiges gegessen hast und dir diese Mahlzeit schwer und lange im Magen liegt. Wenn der Fettgehalt übermäßig hoch ist, kann es zu Durchfall – und somit einer beschleunigten Ausscheidungszeit führen.

Es macht daher wenig Sinn in “schwarz-weiß” zu denken, da es bei der Verdauungszeit auf das gesamte Nährstoffprofil einer Futtersorte ankommt und nicht auf einzelne Komponenten.

Wenn das Futter deines Hundes einen moderaten Gehalt an Rohfaser- und Fettanteilen besitzt, werden nach ca. 12 Stunden die ersten unverdauten Bestandteile ausgeschieden. Wirklich abgeschlossen ist die Ausscheidung einer einzigen Mahlzeit aber erst nach etwa 40 – 60 Stunden. Ein genauer Zeitplan, kann für die Dauer des gesamten Verdauungsvorgangs nicht festgelegt werden, da es viele Einflüsse gibt, die den Rhythmus deines Hundes verändern können.

Bei den meisten Hunden ist dieses “Problem” der unterschiedlichen Verdauungszeiten daher nicht relevant.

 

Woran kannst du erkennen, dass dein Liebling das aktuelle Hundefutter nicht mehr verträgt? 

Es gibt viele Symptome, die darauf hindeuten können, dass dein Hund eine Unverträglichkeit entwickelt hat. Wenn diese Anzeichen häufig auftreten, ist möglicherweise eine Futterumstellung die Lösung.

Einige Beispiele sind:

Die meisten erwachsenen Hunde setzen zweimal täglich Kot ab, aber auch ein- oder dreimal täglich ist völlig normal. Wird mehr als viermal pro Tag Kot abgesetzt, dann kann das darauf hindeuten, dass das Futter nicht gut verdaut und somit verwertet wird. Allerdings kann Stress und eine starke körperliche Aktivität deines Hundes oder ein hoher Faseranteil (= Ballaststoffe) im Futter die Kotabsatzfrequenz erhöhen.

 

Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass das aktuelle Futter nicht das passende für deinen Hund ist oder der Futterwechsel zu schnell vorgenommen wurde. Bis sich das Darmmikrobiom deiner Fellnase an die neue Zusammensetzung des Futters angepasst hat, dauert es einige Zeit. Auch andere Einflussfaktoren wie Stress (physisch wie psychisch), Infektionskrankheiten oder andere Magen-Darm-Erkrankungen können zu Durchfall führen. Länger anhaltenden oder akut heftigen Durchfall solltest du daher immer tierärztlich abklären lassen.

 

Besagtes Symptom kann schnell zu einer Verstopfung führen, das bedeutet, dass sich der Kot im Dickdarm sammelt und dort eindickt. Die Folge daraus ist, dass dein Hund seltener ein Häufchen absetzt und sich dabei sichtlich anstrengen muss. Bei keiner oder zu später Behandlung kann eine Verstopfung im schlimmsten Fall zu einem Darmprolaps führen. Wenn dein Hund also plötzlich ungewöhnlich festen Kot absetzt, solltest du schnell handeln und dich auf die Suche nach der Ursache begeben. Auslöser können unter anderem sein, dass dein Vierbeiner zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, dass das aktuelle Futter nicht mehr vertragen wird oder dass dein Hund zu viele Knochen gefressen hat, wodurch der sogenannte „Knochenkot” entsteht.

 

Diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass dein Hund mit einer Futtermittelintoleranz zu kämpfen hat. Blähungen und Bauchschmerzen kann dein Liebling zum Beispiel durch eine Glutenunverträglichkeit bekommen. Eine weitere Ursache kann eine zu schnelle Futterumstellung sein. Bist du gerade dabei deinen Hund an ein neues Futter zu gewöhnen, solltest du noch einmal einen Schritt zurückgehen und deiner Fellnase mehr Zeit zur Eingewöhnung geben.

 

Die Ausscheidungen deines Hundes sind ebenso individuell wie er selbst, weshalb sich das Aussehen, die Farbe und die Konsistenz nicht einfach pauschal als “normal” oder “gesund” betiteln lassen. Du kennst deinen Vierbeiner am besten, weshalb dir eine Veränderung schnell auffallen wird. Für eine Verfärbung kommen viele Ursachen infrage. Im Folgenden findest du einige Anzeichen für Erkrankungen oder Unverträglichkeiten, auf die du achten solltest.

 

Diese Symptome treten häufig bei einer Futtermittelallergie auf. Dabei werden Futterproteine als körperfremd erkannt und somit eine Immunreaktion gegen diese gestartet, was sich u.a. in einer Hautsymptomatik wie Schuppenbildung zeigen kann. Hier ist es sinnvoll, auf bestimmte Proteinquellen (vorwiegend Fleischsorten) und Zusatzstoffe wie zum Beispiel Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker zu verzichten. Du hast mehrere Möglichkeiten auf eine solche Allergie zu reagieren:1. Du kannst deinen Vierbeiner an eine andere Fleischsorte gewöhnen. Häufig reagieren Hunde auf bestimmte Proteine, die in einer Fleischsorte enthalten sind. Sollte deinem Hund das Rindfleisch, das du bis jetzt gefüttert hast nicht bekommen, dann stell das Futter auf eine andere Fleischkomponente wie z.B. Büffel oder Ente um.2. Achte darauf, dass keine Zusatzstoffe wie z.B. Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker enthalten sind. Hierbei spielt die Qualität des Produkts eine entscheidende Rolle.3. Sollte sich, nachdem du die ersten beiden Schritte berücksichtigt hast, keine Besserung zeigen, kannst du auf ein spezielles Futter mit hypoallergenen Komponenten umsteigen. In diesen sind Fleischsorten enthalten, die seltener in Futtermitteln verarbeitet werden und somit weniger allergieauslösend sind. Ein Beispiel hierfür ist ein Nassfutter, das Känguru- oder Büffelfleisch als Hauptkomponente enthält.

 

Wenn dein Hund in akut heftiger Form eines oder mehrere dieser Symptome aufweist, solltest du ohne lange zu zögern den Tierarzt aufsuchen. Gemeinsam könnt ihr herausfinden, was die Ursache für die Beschwerden deines Vierbeiners ist und eine geeignete Therapie besprechen.

 

Hier findest du – kurz zusammengefasst – alle Merkmale, auf die du vor, während oder nach einer Futterumstellung achten solltest

– Achte auf den Kotabsatz und Verhaltensauffälligkeiten deiner Fellnase, um mögliche Unverträglichkeiten oder Krankheiten schnellstmöglich zu entdecken.
– Sind die Symptome, die deinen Hund quälen, tatsächlich auf eine Futterunverträglichkeit zurückzuführen? Wenn ja, auf welche Bestandteile reagiert dein Liebling?
– Verzichte im neuen Futter auf alle Bestandteile, die deinem Hund nicht bekommen und achte auf eine gute Qualität.
– Gehe die Futterumstellung langsam an und lasse deinem Hund genug Zeit, um sich an das Unbekannte zu gewöhnen. Plane genug Zeit für die Umstellung ein, damit du die Eingewöhnungsphase verlängern kannst, wenn nötig.

 

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